Wenn die Nase verstopft ist, können kleine Babys nicht mehr gleichzeitig atmen und trinken, sondern müssen häufig von der Brust oder dem Fläschchen abdocken, um Luft zu holen. Auch die Nächte können mit einem verstopften Näschen zur Qual werden – für das Baby und die Eltern. Ein Grund dafür ist, dass Säuglinge in den ersten sechs Lebensmonaten überwiegend durch die Nase atmen, denn ihre Mundatmung ist noch nicht ausgereift. Erst ab einem Alter von etwa 18 Monaten ist es einem Kind möglich, problemlos ausschließlich durch den Mund zu atmen.

Die Befeuchtung mit steriler Kochsalzlösung bildet dabei den ersten Schritt einer sanften Nasenpflege. Sie hilft dabei, zähes Nasensekret zu verflüssigen und die natürliche Schutzfunktion der Nasenschleimhaut zu unterstützen.
Hierfür kann die Kochsalzlösung direkt tropfenweise in die Nase gegeben werden. Alternativ oder ergänzend ist auch eine Befeuchtung der tieferen Atemwege mit Kochsalzlösung möglich. Hierfür wird die Kochsalzlösung beispielsweise mit einem geeigneten Vernebler inhaliert, um die Atemwege besonders tiefgehend zu befeuchten und festsitzenden Schleim auf natürliche Weise zu lösen.
